5 Tipps um Luft zu sparen

25.11.2018 von ricardo
buddy system scuba diving

Verbrauchst du deine Luft schneller als deine Tauchgruppe? Hier findest du 5 Tipps, wie du Luft sparen kannst:

1. Verhindere kleine Luftblasen

Schon ein kleiner Luftauslass an deiner Ausrüstung kann dir zu bis zu 40min mehr Luft verhelfen. Und natürlich verhindert es auch mögliche größere Probleme, wenn du dich direkt darum kümmerst kleine Auslässe zu vermeiden. Eine Maske die immer wieder Wasser herein lässt muss auch immer wieder ausgepustet werden. Das sorgt für Stress und einen höheren Luftverbrauch. Ein abblasender Oktopus kann ebenfalls eine Menge Luft verschwenden. Stelle sicher, dass das Mundstück nach unten zeigt, damit dies nicht passiert. Falls du trotzdem merkst, dass Luft entweicht, frage deine/n Tauchlehrer/in um Hilfe.

2. Sammle Erfahrungen

Unerfahrene Taucher sind dafür bekannt ihre Luft schnell zu verbrauchen. Also ist einer der besten Tipps, ganz einfach Erfahrung zu sammeln und so oft es geht tauchen zu gehen. Du wirst sehen, wie du dich immer wohler fühlen wirst und damit auch dein Luftverbrauch deutlich sinkt.

3. Langsam schwimmen spart Luft

Es ist genauso einfach, wie es sich anhört: Schwimme einfach etwas langsamer und du wirst sehen, dass sich schon dadurch etwas Luft sparen lässt. 🙂

4. Tauche flach

Eine Lunge voll mit Luft auf 10 Metern braucht zweimal so viel Luft, wie an der Oberfläche. Auf 30 Metern brauchst du doppelt so viel, wie auf 10 Metern. Es gibt nichts, was du daran ändern könntest. Versuche einfach zu vermeiden unnötig tief zu tauchen. Wenn du z.B. über ein Stück Sand zurück zum Riff tauchst, kannst du dies auch auf 10 Metern tun, statt auf 20. Natürlich nur falls sich im Sand keine schönen Rochen oder ähnliches verstecken. 🙂

5. Nimm etwas weniger Blei

Umso mehr Blei du dabei hast, desto mehr Luft musst du in dein Jacket blasen um neutral tariert zu sein. Ein aufgeblasenes Jacket wiederum brauch mehr Energie um durchs Wasser bewegt zu werden. Hier kommen wir zurück zu Punkt 2: Die meisten benötigen am Anfang ihrer Tauchausbildung wesentlich mehr Blei, weil sie etwas nervös sind und dadurch am Anfang des Tauchgangs schwer herunterkommen. Wenn du dich wohler fühlst wirst du auch sehen, dass du immer weniger Blei brauchst. Das spart also gleich doppelt Luft. 🙂