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Tauchtiefe

Tauchen in Griechenland

Alles Wissenswerte und die besten Tauchplätze

Griechenland – die Wiege der modernen Kultur. Wo schon über der Wasseroberfläche eine Vielzahl an faszinierenden Relikten aus der Antike zu sehen sind, was ist da erst unter Wasser zu entdecken? Bis in die frühen 2000er Jahre war es aufgrund der vielen archäologischen Stätten unter Wasser praktisch unmöglich in Griechenland zu tauchen. Erst in den vergangenen Jahren wurden die Regelungen gelockert, was Griechenland zu einem der begehrtesten europäischen Tauchplätze macht.

Gerade rund um die griechischen Inseln gibt es unglaublich viel zu entdecken und vor allem Freunde des Wracktauchens und archäologischen Tauchens kommen voll auf ihre Kosten. Doch Achtung: Man darf die Schätze unter Wasser nur betrachten, nicht anfassen oder mitnehmen! Zudem sind Taucher angehalten, Funde zu melden und so die Archäologen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Was die Tierwelt angeht, sind Makro-Freunde in Griechenland gut aufgehoben, denn hier sind eher kleine Meereslebewesen zu Hause.

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Wann ist die beste Zeit für einen Tauchurlaub in Griechenland?

Es klingt paradox: Die Außentemperatur in Griechenland ist ganzjährig recht angenehm, jedoch können die Wassertemperaturen ziemlich niedrig werden. Die beste Reisezeit ist daher von Juni bis September, wenn es an Land richtig warm ist. Die Wassertemperatur erreicht dann ihre Maximaltemperatur von bis zu 23 Grad. In den kühleren Monaten sinkt diese auf bis zu 16 Grad ab. Informiere dich daher vor Reiseantritt über die derzeitigen Wassertemperaturen und plane deine Tauchausrüstung entsprechend.

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Die besten Plätze zum Tauchen in der Ägäis

Die Ägäis ist der Teil des Mittelmeeres, der zwischen Griechenland und der Türkei liegt: Hier finden sich die drei Inselgruppen Kykladen, Sporaden und Dodekanes. Die bekanntesten Inseln in diesem Meeresabschnitt sind wohl Mykonos und Santorin, die beide zu den Kykladen gehören.

Sehenswert sind hier unter anderem diese Plätze:

  • Peloponisos Wrack (Mykonos): Der in den 1930er Jahren versunkene Frachter ist in zwei Teile zerbrochen und bietet eine neue Heimat für unzählige Meereslebewesen.
  • Höhlen: Dragonisi Inseln, “The Caves” bei Santorini und “The Dome” vor Naxos: Bei Dragonisi lassen sich sogar Robben in der Höhlen-Formation beobachten, der “Dome” besticht durch eine einzigartige, in blaues Licht getauchte Kuppel. Die “Caves” vor Santorini bieten spannende Swim Throughs. Darüber hinaus lassen sich in allen Höhlen sehr viele kleine Meeresbewohner entdecken.
  • Relikte aus dem 2. Weltkrieg: Vor Naxos liegen mehrere Flugzeuge aus dem zweiten Weltkrieg.
  • Steilhang (Chios): Ein 30 Meter tiefer Steilhang, der von Korallen und kleinen Meereslebewesen übersäht ist. Einen solchen Abstieg erlebt man nicht alle Tage!

Das solltest du beim Tauchen im Ionischen Meer gesehen haben

Die südliche und westliche Küste Griechenlands grenzt an das Ionische Meer. Hier sind vor allem die Halbinsel Peloponnes sowie Attika und die Ionischen Inseln (u.A. Korfu) erwähnenswert für Taucher.

Sehenswert sind unter anderem folgende Tauchplätze:

  • Der Parkplatz (“Parking Lot”, südliches Ende von Attika): Ein beeindruckender Tauchplatz, denn hier ist eine Vielzahl an versunkenen PKWs zu finden.
  • Wracks: Für Einsteiger eignen sich die HMS Perseus vor Kefalonia oder die Kyra Lenia vor Patroclos, die beide als künstliche Riffe vielen Meereslebewesen ein Zuhause bieten. Technische Taucher haben Freude an der Rosa Vlasi – einem vor Makronosios gesunkenen Frachter, der auf ca. 51 Metern Tiefe liegt.
  • “Arch of the Temple”: Eine Höhlenformation mit Möglichkeit zum Durchschwimmen und vielen Fischen sowie anderen Meereslebewesen.

Das erwartet dich beim Tauchen auf Kreta

Kreta ist als die größte griechische Insel ein Highlight für sich: Hier sind große Fische zu Hause, die Sicht ist besonders klar und natürlich kommen auch Taucher mit Liebe zu Wracks und Archäologie auf ihre Kosten.

Sehenswert in Kreta sind unter anderem diese Tauchplätze:

  • Relikte aus dem 2. Weltkrieg: Vor Kreta liegt ein beinahe intaktes Wrack eines Messerschmidt-Flugzeuges, das heute vielen Fischen Schutz bietet.
  • El Greco Höhle: Die 30 Meter lange Höhle ist Heimat für Fischschwärme und bietet sogar eine Luftkammer, um zwischendurch aufzutauchen.
  • Mononaftis: Das riesige Riff ist Treffpunkt für große und kleine Fische. Auch bei Nacht gibt es hier immer etwas zu sehen!

Tauchen in Griechenland auf einen Blick

  • Hauptreisezeit: Juni bis September
  • Geeignet für: wenig Strömung, daher gut geeignet für Anfänger und Taucher mit wenig Erfahrung
  • Wassertemperatur: 16 bis 23 Grad (ggf. Halbtrocken-Anzug oder Kälteisolation einsetzen)
  • Einreise: Für Europäer wird lediglich der Personalausweis benötigt
  • Besondere Taucherlebnisse: Archäologie und Wracktauchen, Höhlentauchen
  • Reisedauer: Wenige Tage bis 2 Wochen, gerne auch mit einem Badeurlaub verbunden
  • Tauchausrüstung: Kannst du dir meist vor Ort leihen, jedoch vorher nachfragen
  • Anreise: Flugzeug, Auto, Schiff

 

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