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Tauchtiefe

Tauchen in Spanien

Alles Wissenswerte und die besten Tauchplätze

Spanien ist vor allem bekannt für seine hervorragende Küche, wunderschöne Strände und quirlige Städte. Doch Spanien ist auch eine gutes Reiseziel für Taucher. Ein Tauchurlaub in Spanien ist für europäische Bürger schnell und einfach möglich: Es braucht kein Visum und die Anreise ist mit dem Flugzeug in wenigen Stunden geschafft. Wer seine eigene Ausrüstung mitnehmen möchte, kann nach Spanien sogar mit dem eigenen Auto anreisen. Grund genug, sich das Tauchen in Spanien einmal genauer anzusehen.

Neben dem spanischen Festland gibt es zwei Inselgruppen, die nicht nur für Touristen, sondern auch für Taucher besonders interessant sind. Besuchen Sie doch einmal die Balearen oder die Kanaren für einen Tauchurlaub! Wir geben Tipps für die besten Tauchplätze und Hot Spots rund um Spanien.

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Wann ist die beste Zeit für einen Tauchurlaub in Spanien?

Aufgrund der Lage am Mittelmeer sind die Temperaturen in Spanien zwar das ganze Jahr über recht angenehm – Tauchen ist jedoch vor allem von März bis November empfehlenswert. Wer auch bei kalten Temperaturen in Spanien tauchen möchte, ist im Winter mit einem Trockentauchanzug gut beraten.

Gerade an der Atlantikküste im Norden Spaniens kann die Meerestemperatur auf etwa 10 Grad absinken. Im Sommer ist vor allem das Mittelmeer angenehm war: Hier reicht ein dünner Nasstauchanzug, da das Meer hier durchschnittlich 26 Grad, an besonders warmen Tagen sogar bis zu 30 Grad hat.

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Hot Spots zum Tauchen am Spanischen Festland

Man muss für beeindruckende Taucherlebnisse nicht unbedingt eine der spanischen Inseln besuchen. Vor allem die spanische Mittelmeerküste im Norden des Landes bietet viele Riffe und sehenswerte Tauch-Spots. Callela ist dabei ein beliebter Ausgangspunkt für Tauch-Touren. Die Atlantikküste ist aufgrund des kühleren Wassers, der starken Strömung und oft geringer Sichtweiten eher für erfahrene Taucher geeignet.

Unter anderem sind diese beiden Plätze an der Mittelmeerküste empfehlenswert zum Tauchen:

  • S’Ullasteles Riffe (Calella): Die drei Riffe liegen nahe beieinander und wirken fast wie Pyramiden – von 40 bis 7 Meter unter der Wasseroberfläche dehnen sich die beeindruckenden Gesteinsformationen aus und sind von Korallen, zahlreichen Fischen sowie kleinen Meereslebewesen bewohnt. Freunde des Wracktauchens können in der Nähe auch viele gesunkene Schiffe entdecken, die hier auf Grund gelaufen sind.
  • Furio de Fito: Etwas weiter nördlich liegt das Furio de Fito – ebenfalls ein beeindruckendes Riff, das von 40 bis 10 Meter unter der Wasseroberfläche reicht. Hier kann man eine Steilwand erkunden und viele Meereslebewesen antreffen. Aufgrund der starken Strömung ist es eher für erfahrene Taucher geeignet.

Die besten Plätze zum Tauchen auf den Balearen

Die Balearischen Inseln liegen im Mittelmeer südlich von Spanien. Zu der Inselgruppe gehören fünf Inseln, nämlich Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera. Durch ihre Lage im Mittelmeer sowie die wunderschönen Strände sind diese Inseln bei Touristen sehr beliebt. Doch auch für Taucher haben die Mittelmeer-Inseln etwas zu bieten.

Empfehlenswerte Tauch-Destinationen sind unter anderem:

  • Schiffswracks: Im Süden von Mallorca und Norden von Menorca liegen zahlreiche kleine und ein größeres Wrack. Nahe Ibiza liegt die “Don Pedro” – mit 146 Metern ist das 2007 versunkene Schiff das größte betauchbare Wrack des Mittelmeeres!
  • Außergewöhnliche Relikte: Bei Santa Eulalia nahe Ibiza ist ein 1955 ins Meer gestürzter Leuchtturm zu bewundern. Vor Formentera kann eine 1995 versunkene Fischzuchtfarm betaucht werden – hier halten sich nach wie vor viele Fische auf. Wracktauchen der anderen Art!
  • Höhlen und Grotten: Vor allem rund um die Südküste Mallorcas sind unzählige Höhlen vulkanischen Ursprungs zu besichtigen.

Das solltest du beim Tauchen auf den Kanaren gesehen haben

Die Kanarischen Inseln gehören zu Spanien, liegen jedoch etwa 100 bis 500 Kilometer von der Marokkanischen Küste entfernt im Atlantik. Zur Inselgruppe gehören sieben Inseln, nämlich Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hiero. Hier gibt es Sichtweiten bis zu 30 Meter und ideale Lichtbedingungen für die Unterwasser-Fotografie.

Sehenswerte Tauch-Spots auf den Kanarischen Inseln sind unter anderem:

  • Museo Atlantico (Lanzarote): Der erst 2016 eröffnete Skulpturenpark ist ein Kunst-Museum unter Wasser. Mehr als 400 Skulpturen sind hier zu sehen – ein kontroverses Projekt, das definitiv einen Trip wert ist. Achtung: Hier darf man nur in Begleitung speziell geschulter Guides auf Erkundungstour gehen!
  • Riffe vor Fuerteventura: Hier finden sich viele kleine Meereslebewesen, Fischschwärme und interessante Felsformationen.
  • El Bajon (El Hiero): Strömungstauchen für Fortgeschrittene. Beeindruckende Felsformationen und Höhlen unter Wasser. Bekannt als ein mythischer Tauchplatz.

Tauchen in Spanien auf einen Blick

  • Hauptreisezeit: März bis November
  • Geeignet für: Alle Tauch-Level, von Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Wassertemperatur: 10 bis 26 Grad (große Schwankungsbreite)
  • Einreise: Für Europäer wird lediglich der Personalausweis benötigt
  • Besondere Taucherlebnisse: Unterwassermuseum, Wracktauchen, Korallen
  • Reisedauer: Wenige Tage bis Wochen, gerne auch mit einem Badeurlaub verbunden
  • Tauchausrüstung: Kannst du dir meist vor Ort leihen, jedoch vorher nachfragen
  • Anreise: Flugzeug, Auto, öffentliche Verkehrsmittel
  • Besonderheiten: Tauch-Versicherungen sind in Spanien Pflicht, können aber in den Tauchschulen vor Ort abgeschlossen werden.

 

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