FAQ

FAQs – Frequently asked questions, korrekt ins Deutsche übersetzt mit Häufig gestellte Fragen. Fragen, die Tauchsport-Interessierten und Tauchsport-Neugierigen unter den Nägeln brennen, auf der Zunge liegen, als Fragezeichen im Kopf herumspuken und nach Antworten mit Ausrufezeichen, Punkt oder Doppelpunkt schreien.

Das rasante Tempo technischer Neuerungen, so auch in der Sportart Tauchen, provoziert immer neue Fragen, die kompetente Antworten fordern. Darüber dürfen die Basics nicht in Vergessenheit geraten. Wir helfen dir dabei!

Solltest du eine Frage vermissen, wirf mal einen Blick in unser Taucher-Wiki oder unseren Blog. Auch dort tummeln sich klärende Antworten.

Ansonsten: Kontaktiere uns! Das rateyourdive-Team taucht gerne für dich in die Frage-Antwort-Welt ab und befördert hilfreiches Faktenwissen an die Oberfläche.

Zunächst einmal ist zu sagen, dass man diesbezüglich keine Pauschalen Aussagen, wie „mit einer Allergie darf man nicht – oder darf man in jedem Fall tauchen“, treffen kann! Je nach Allergie wird es immer eine Einzelfallentscheidung des behandelnden Arztes bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung sein. Dabei kommt es natürlich auch darauf an, in welcher Region man überhaupt vor hat tauchen zu gehen. Eine, beispielsweise durch Pollenflug in der Heimat hervorgerufene allergische Reaktion, kann z.B. bereits im Tauchgebiet am Roten Meer wieder abklingen und damit für das Tauchen völlig unbedeutend sein.

Für weitere Informationen sollte definitiv vor Reiseantritt ein Tauchmediziner aufgesucht werden.

Ebenso wie schon bei den Allergien im Tauchsport erwähnt, kann auch hier nicht pauschal gesagt werden, dass eine Asthma-Erkrankung das Tauchen unmöglich macht!

Auch Asthmatiker haben unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, die Unterwasserwelt kennenzulernen.

Die größte Gefahr beim Tauchen mit Asthma besteht darin, möglicherweise nicht adäquat auf einen Anfall reagieren zu können. Die komprimierte, trockene und auch kalte Luft aus der Druckluftflasche ist hierbei der größte Risikofaktor. Aber auch die mögliche Anstrengung Unterwasser, z.B. bei auftretenden Strömungen kann ein Auslöser sein.

Betroffene sollten ein Tauchvorhaben also in jedem Fall mit einem Tauchmediziner absprechen!

Nach oben ist dem Hobby Tauchen keine Altersgrenze gesetzt. Die Hauptsache ist, du bist gesund. Um dies zu überprüfen ist eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung sinnvoll.

Ab 10 Jahren ist es dann bereits möglich einen Tauchschein zu machen. Dieser nennt sich bei den meisten Tauchorganisationen: Junior Open Water Diver

Ab 8 Jahren können Kinder im Pool schonmal ihre ersten Atemzüge unter Wasser nehmen.

Das ist gar kein Problem!

Zum einen hättest du die Möglichkeit mit Kontaktlinsen und somit einer „normalen“ Tauchermaske tauchen zu gehen. Oder aber du entscheidest dich für eine Maske mit eingebauten Brillengläsern. Jede gut sortierte Tauchschule hat eine Auswahl der gängigsten Stärken zur Leihe im Sortiment.

Taucher mit geringer Stärke (so wie ich) haben manchmal sogar die Möglichkeit ganz ohne Sehhilfe in jeglicher Form tauchen zugehen, da Unterwasser ohnehin alles ca. 1/3 größer erscheint. Damit macht tauchen nicht nur schwerelos, sondern kann dir sogar einstweilen einen Teil deiner Sehkraft zurückschenken. 😉

Wenn du deine Ausbildung bei einer anderen Tauchorganisation fortsetzen möchtest, als dort wo du sie begonnen hast, dann kommt es vor allem darauf an, wo du sie begonnen hast. Vielleicht sagt dir eine so genannte ISO Nummer etwas? Diese steht in den verschiedensten Bereichen für eine Standardisierung. So auch im Tauchsport. In unserem Taucher-Wiki findest du die weltweit gängigsten Tauchscheine mit einer solchen ISO-Zertifizierung. Dank diesem Standard sind sie weltweit anerkannt und können untereinander kombiniert werden.

Bitte informiere dich also vor deinem Tauchkurs, ob dein Tauchschein diese Anerkennung genießt.

Das ist von Tauchschule zu Tauchschule unterschiedlich. Bei manchen benötigst du deine eigene ABC-Ausrüstung (also Tauchmaske, Flossen und Schnorchel). Die restliche Tauchausrüstung ist aber üblicherweise als Leihgebühr im Kurspreis enthalten.

Bitte informiere dich daher vor Kursbeginn, welche Dinge im Preis enthalten sind, damit es nachher keine bösen Überraschungen gibt!

Es reicht völlig aus, wenn du ein guter Schwimmer bist und dich im Wasser wohl fühlst.

Du brauchst kein Schwimm-Olympionik zu sein. 😉

Keine Panik auf der Titanic – Wasser ist für alle da. 😉

Nein, mal im Ernst. Du musst dir keine Sorgen machen! Da du niemals allein auf Tauchstation gehst, hast du in deinem Buddy und dem begleitenden Tauchprofi immer eine Vertrauensperson an deiner Seite, die dafür sorgt, dass es zum einen gar nicht erst zu einem Anflug von Panik kommt und zum anderen sofort Hilfe zur Stelle ist, um dich zu beruhigen. Im äußersten Notfall hast du bei üblichen Tauchgängen im Sporttauchen jederzeit die Möglichkeit mit deinem Tauchprofi aufzutauchen und das Problem an der Wasseroberfläche zu lösen.

In dem extrem unwahrscheinlichen Fall, dass dir während eines Tauchgangs die Luft ausgehen sollte, ist dank dem Buddy-System beim Tauchen immer jemand zur Stelle, der dich sofort mit Luft aus seiner Flasche versorgen kann. Hierfür gibt es an jeder Druckluftflasche zwei Atemregler, die das parallele Atmen zweier Personen an einer Flasche ermöglichen. Wie dies von statten geht und wie man es vermeidet, dass es überhaupt zu solch einer Situation kommt, lernst du unabhängig von der gewählten Tauchorganisation bereits während deines Anfänger-Tauchscheins.

Die Voraussetzungen zum Tauchen variieren etwas, je nachdem für welche Tauchorganisation du dich entscheidest.

Generell müssen folgende Punkte bei allen erfüllt werden:

  • Mindestalter von ca. 8-10 Jahren (für einen Junior Open Water Kurs)
  • Aktuelle Tauchtauglichkeitsuntersuchung
  • Die Fähigkeit zu schwimmen besitzen

Mögliche weitere Bedingungen findest du unter dem Punkt der von dir gewählten Organisation in unserem Taucher-Wiki.

Jede Tauchschule organisiert den Ablauf ihre Kurse für Tauchanfänger verschieden. In heimischen Gewässern ist es vielerorts üblich, den Kurs auf mehrere Tage und Wochenenden zu verteilen. Während der Kurs im Urlaub, auf Grund des Zeitmangels, auf ca. 2-5 Tage, mit mehreren Stunden Theorie- und Praxisunterricht verteilt wird.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Je nach Tauchplatz, Tauchtiefe, Tauchbedingungen und deinem Erfahrungsgrad liegen die üblichen Tauchgänge im Durchschnitt zwischen 30 und 60 Minuten.

Das ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen kommt es darauf an, wie groß deine Tauchflasche ist und somit, wie viel Luft du mit auf deinen Tauchgang nimmst. Zum anderen hängt es davon ab, wie viel Luft dein Körper benötigt. Je nach Statur fällt der Verbrauch unterschiedlich aus.

Ein weiterer Faktor ist dein Erfahrungsgrad. Bist du neu im Tauchsport, wirst du womöglich etwas nervöser atmen. Bist du hingegen erfahren und gleitest elfengleich durchs Wasser, könnte dein Luftvorrat etwas länger halten.

Natürlich ist dein Körper nicht dafür gemacht unendlich lang unter Wasser zu bleiben. Aber das zu erläutern würde hier den Rahmen sprengen.

Dein Tauchprofi wird dir das in aller Ruhe vor deinem ersten Tauchgang beibringen. 🙂

Das kommt ganz darauf an, was du zu deiner persönlichen Tauchausrüstung zählst. Vor allem je nach Art und Dicke deines Tauchanzugs, nach der Beschaffenheit deiner Flossen, nach Art deiner Tauchflasche (Stahl– oder Aluminumflasche) und zu guter letzt natürlich nach der Bauart deiner Tarierweste, trägst du im groben Durchschnitt ungefähr 15-20kg mit dir herum. Wie viel davon auf deinen Bleigurt entfällt ist abhängig von dem Anzug, den du trägst. Dieser erzeugt je nach Größe und Art nämlich unterschiedlich viel Auftrieb, der ausgeglichen werden muss.

Aber keine Sorge! In den meisten Fällen wird dein Equipment bis zum Einstiegsort transportiert und im Wasser bist dann nicht nur du, sondern auch deine Ausrüstung völlig schwerelos. 🙂

Je nach Land, Tauchschule und Tauchorganisation gibt es auch hier teilweise große Abweichungen, weshalb eine verlässliche Aussage nicht möglich ist.

Pi mal Daumen liegt der Durchschnitt für einen Anfänger-Tauchkurs in etwa bei 300-500€.

Mit der entsprechenden Qualifikation durch einen Specialty-Tauchkurs ist es dir erlaubt, bis maximal 40 Meter tief zu tauchen. Möchtest du weiter abtauchen, kannst du dich einmal im Bereich des Technischen Tauchens umschauen.

Den passenden Tauchprofi hierfür findest du bei uns!

In einem Anfänger-Tauchkurs und auch nach Abschluss deines ersten Tauchscheins beträgt die maximale Tauchtiefe 18 Meter. Weitere Informationen dazu findest du in unserem Taucher-Wiki.

Die Verständigung Unterwasser erfolgt durch Handsignale. Sie stellen ähnlich der Gebärdensprache, eine internationale Form der Verständigung Unterwasser dar. Es spielt also keine Rolle, wo du deinen nächsten Tauchurlaub geplant hast. Während des Tauchens sprechen wir alle die gleiche Sprache. 🙂

Weitere Informationen zu den gängigsten und lustigsten Zeichen findest du unter dem Eintrag für Handsignale in unserem Taucher-Wiki.

Je nach Größe der Pressluftflasche passen 2 bis 3 Kubikmeter Luft hinein. Das kommt in etwa dem Volumen einer Telefonzelle gleich. Normalerweise befinden sich in einer Flasche etwa 180-200 bar. Ist eine 10-Liter-Flasche also mit 200 bar gefüllt, dann entspricht das 2000 Liter Luft.

Um diese Frage zu beantworten, kann ich dir unseren gleichnamigen Blog-Eintrag wärmstens ans Herz legen. Darin beschreibe ich kurz in einem lebhaften Beispiel, wie ich selbst Tauchlehrer geworden bin. 🙂