Archimedisches Gesetz

14.02.2017 von Felix Wiesel
archimedes principle

Das archimedische Gesetz besagt, dass ein Körper in einer Flüssigkeit eine Auftriebskraft erfährt, die genauso groß ist wie das durch ihn verdrängte Wasser. Das klingt erst einmal kompliziert, hat aber in der Praxis für jeden Taucher Bedeutung.

Da der Mensch zu etwa 70% aus Wasser besteht, hat der Mensch in etwa dieselbe Dichte wie das Wasser. Durch mit Luft gefüllte Hohlräume wie die Lunge, verdrängt der Mensch mehr Wasser und erhält so mehr Auftriebsenergie. Wir sind also nicht für den dauerhaften Aufenthalt unter der Wasseroberfläche gemacht, sondern es zieht uns immer wieder nach oben.

Archimedisches Gesetz zum Vorteil von Tauchern

Doch dieses Gesetz lässt sich auch zum Vorteil von Tauchern nutzen: Dem archimedischen Gesetz zufolge sinken wir schneller und haben weniger Auftrieb, wenn wir mehr Masse haben. Insofern können Tarierjackets oder Bleigewichte helfen, unter Wasser zu bleiben und uns dort auszutarieren.


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