Austauchen

14.02.2017 von Felix Wiesel

Das Austauchen bezeichnet man auch als Dekompressionsphase. Ganz einfach gesagt ist das die Zeit, die du brauchst, um nach deinem Tauchgang wieder an die Wasseroberfläche zurückzukehren. Diese Phase kann nicht beliebig schnell erfolgen, sondern muss mit einer bestimmten Aufstiegsgeschwindigkeit passieren.

Warum muss Austauchen sein?

Da unter Wasser der Druck immer weiter zunimmt, hat sich dein Körper während des Tauchgangs an den höheren Druck gewöhnt. Wenn du nun wieder auftauchst, muss der Körper sich umgekehrt wieder an den normalen Umgebungsdruck gewöhnen: Passiert die Umstellung zu schnell, kann zum Beispiel ein Barotrauma die Folge sein. Zudem kann sich bei einem zu schnellen Aufstieg Stickstoff im Gewebe anreichern, was ebenfalls gefährlich sein kann.

Bei großen Tiefen musst du während des Austauchens eventuell sogar mehrere sogenannte Dekompressionsstopps einlegen, um deinen Körper langsam an den veränderten Druck zu gewöhnen.


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