Boyle-Mariotte Gesetz (Tauchphysik)

17.12.2016 von ricardo
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Das Boyle-Mariotte Gesetz ist ein physikalisches Gesetz, das Taucher kennen sollten. Es besagt, dass bei Gasen das Produkt aus Volumen und Druck immer gleich bleibt. Das heißt, dass bei steigendem Umgebungsdruck (also unter der Wasseroberfläche) das Volumen abnehmen muss. Es gilt die Faustregel: Doppelter Druck – halbes Volumen.

Praktische Anwendung des Boyle-Mariotte Gesetz

Eine praktische Anwendung dieses Gesetzes ist die Konstruktion der ersten Tiefenmesser. Dabei nutzte man eine dünne Röhre, die druckfest ist, zum Beispiel aus Glas. Auf einer Seite ist diese fest verschlossen. Auf der anderen Seite wird die Röhre wasserdicht mit einem beweglichen Kolben verschlossen. Je höher der Umgebungsdruck, desto weiter wird der Kolben nach innen gedrückt. So lässt sich die Tiefe leicht anhand des Umgebungsdrucks ableiten.

Moderne Tiefenmesser sind jedoch computergesteuert, da die mechanischen Systeme sehr fehleranfällig waren und zu Verschmutzungen neigten.


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