Dekompression

15.02.2017 von Felix Wiesel

Dekompression (im Tauchen auch umgangssprachlich: „Deko„) bezeichnet in der Physik die Vergrößerung des Volumens eines Körpers durch Verringerung des Umgebungsdrucks. Kurz gesagt: Wenn der Luftdruck abnimmt, dehnen sich Körper aus.

Dekompression beim Tauchen

Beim Abtauchen steigt der Umgebungsdruck an. Dadurch werden die Atemgase, die sich in der Lunge befinden, im Körper gelöst. Während des Auftauchens sinkt der Druck wieder und der Körper dehnt sich aus. Nun müssen die gelösten Gase zurück in die Lunge. Wenn du zu schnell auftauchst, können sich die Gase nicht ordnungsgemäß lösen, sondern es bilden sich kleine Blasen. Diese sind sehr gefährlich und können einen Dekompressionsunfall verursachen.

Diese Blasenbildung kannst du verhindern, indem du langsam auftauchst und immer wieder Pausen dabei machst. So kann der Körper das Gas langsam wieder in die Lunge überführen. Die richtige Aufstiegsgeschwindigkeit ist dabei entscheidend.

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