Gesetz von Dalton

15.02.2017 von Felix Wiesel

Das Gesetz von Dalton ist für Taucher wohl eines der wichtigsten physikalischen Gesetze. Dieses befasst sich nämlich mit dem Druck von Gasgemischen. Da sich unter Wasser der Druck erhöht, wirkt sich das auch auf die Atemluft des Tauchers aus.

Was besagt das Gesetz von Dalton?

Nach Dalton setzt sich der Gesamtdruck eines Gasgemischs aus den Einzel-Drücken der Gase, die darin enthalten sind, zusammen. Umgekehrt lässt sich ableiten, dass der Einzeldruck eines Gases seinem Volumenanteil im Gasgemisch entspricht.

Unsere Atemluft besteht aus Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid und einem kleinen Anteil an Edelgasen. Nimmt nun unter Wasser der Druck zu, so nehmen die Drücke der einzelnen Gase zu. An sich ist das noch nicht gefährlich, gerade bei tiefem Tauchen ist das allerdings wichtig.

Denn Sauerstoff kann dem Menschen ab einem Druck von etwa 1,7 Bar schaden: Die kritische Grenze an Sauerstoff-Druck ist nach dem Gesetz von Dalton ab einer Tauchtiefe von ca. 71 Metern erreicht – vorausgesetzt, du verwendest Atemluft zum Tauchen. Mit reinem Sauerstoff könnte der Mensch nur etwa 7 Meter tauchen.


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