Gesetz von Henry

22.02.2017 von Ina Medick
henrys law

Das Gesetz von Henry ist ein physikalisches Gesetz, das sich mit der Lösung von Gasen in Flüssigkeiten beschäftigt. Konkret besagt es folgendes: Bei konstanter Temperatur ist die in einer Flüssigkeit gelöste Gasmenge direkt proportional zum Druck des Gases über der Flüssigkeit. Sinkt die Temperatur, gilt dieser Zusammenhang nicht mehr. Dann steigt die Menge des gelösten Gases in der Flüssigkeit.

Das Gesetz von Henry beim Tauchen

Das klingt erst einmal kompliziert, ist aber beim Tauchen besonders für die Dekompression wichtig. Beim Abtauchen erhöht sich durch den erhöhten Druck auf den Körper der Druck der Gase im Körper (Atemluft) und damit lösen sich diese vermehrt in den Körperflüssigkeiten. Abhängig von der Tauchtiefe dauert dieser Vorgang einige Minuten. Umgekehrt kann das Lösen der Gase beim Auftauchen durch den verminderten Umgebungsdruck einige Stunden dauern.

Dabei ist Stickstoff das Gas, das am längsten zum Abbau braucht, da der Sauerstoff in der Atemluft in CO2 umgewandelt wird und so schneller aus dem Körper gelangt.


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