Kreislauftauchgerät

23.02.2017 von Ina Medick
rebreather system

Das Kreislauftauchgerät ist eine Alternative zu herkömmlichen Pressluftflaschen beim Gerätetauchen. Das Besondere daran: Das Gerät bereitet deine Atemluft wieder auf, sodass du diese weiterhin nutzen kannst. Dabei nutzen viele der Geräte reinen Sauerstoff oder sind halbgeschlossene Systeme mit variablem Sauerstoffanteil. Im Vergleich zum gewöhnlichen Tauchen mit Pressluftflaschen hat das zwei Vorteile:

  • Du kannst länger unter Wasser bleiben.
  • Es entstehen weniger gefährliche Blasen in der Luft durch die Aufbereitung.

Um zu vergleichen, wie viel tiefer du hier tauchen kannst, gibt es die spezielle Messeinheit „Equivalent Air Depth“ (EAD), im Deutschen Luftäquivalent genannt.

Welche Gefahr birgt ein Kreislauftauchgerät?

Viele Tauchorganisationen empfehlen nur bis zu 7 Meter mit diesem Gerät zu tauchen. Das hat den Grund, dass die Geräte sehr stark von der Funktion ihrer einzelnen Komponenten abhängen. Während du mit einer Pressluftflasche z.B. beim Versagen eines Atemreglers noch unbeschadet zur Oberfläche zurückkehren kannst, kann bei dieser Variante jeder Fehler schwerere Folgen haben.

Zudem musst du mit dem Filter besonders vorsichtig umgehen: Entfernst du ihn noch im nassen Zustand, kann er beim nächsten Tauchgang nicht mehr funktionieren.

Insofern ist das Tauchen mit Pressluftflasche weniger gefährlich und ist gerade für Anfänger die bessere Wahl.


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