Mikroblasen

03.03.2017 von Ina Medick
safety stop

Mikroblasen sind winzig kleine Gas-Bläschen in einer Flüssigkeit oder einem Feststoff. Beim Tauchen haben diese zweierlei Bedeutung, nämlich zum einen bei der Dekompression und zum anderen im Isolationsmaterial deines Tauchanzugs.

Mikroblasen bei der Dekompression

Durch den erhöhten Druck unter Wasser haben sich während deines Tauchgangs Gase aus der Atemluft im Körper gelöst. Wenn du wieder auftauchst, verwandeln sich diese wieder in Gas und du atmest sie z.B. durch die Lunge aus. Wechseln die Gase ihren Zustand von flüssig auf gasförmig, entstehen winzig kleine Blasen. Das Gefährliche daran: Wenn sich diese z.B. in engen Blutgefäßen oder in den Nerven festsetzen, können sie eine Dekompressionskrankheit auslösen. Insofern solltest du immer darauf achten, mit genügend Deko-Pausen und einem Sicherheitsstop aufzutauchen.

Mikroblasen in Neopren

Doch nicht alle winzigen Gasbläschen sind gefährlich: In Neopren, dem Material aus dem viele Tauchanzüge bestehen, sorgen sie für eine besonders gute Isolation. So kannst du auch in große Tiefen und kalte Gewässer tauchen und bleibst dennoch warm.

 

Das Bild zeigt Taucher am Ende ihres Tauchgangs beim Sicherheitsstop am Ankerseil.


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