Monoflosse

19.01.2017 von ricardo
monofin freediving

Sie macht die einen zu Wassermännern, die anderen zu Meerjungfrauen: die Monoflosse.Die Füße teilen sich eine großflächige Flosse und mit wellenförmigen Bewegungen des ganzen Körpers gleitest du rhythmisch, elegant und kraftvoll durch das Wasser. Schaue dir keinesfalls YouTube Videos an. Gefährlich! Allein das Zusehen macht süchtig nach dieser Ästhetik.

Fakten zur Monoflosse

  • Breite des Flossenblattes: 60 bis 100 cm.
  • Oberfläche: bis zu drei Mal größer als normale Flossen.
  • Schwimmgeschwindigkeit: bis zu 13 km/ h.
  • Material: Das Flossenblatt ist häufig aus glasfaser- oder carbonverstärktem Kunststoff, in neuesten Modellen auch in Kombination mit Aluminium. Fußteil aus Gummi, teilweise mit Polsterung aus Neopren.
  • Flexibles Fersenband.
  • Unterschiedliche Härtegrade und Größen des Flossenblattes verfügbar.

Schwimmstil mit einer Monoflosse

Diese Flosse sorgt für eine delfinartige Ganzkörper-Schwimmtechnik, bei der die vertikal bewegliche Monoflosse einen äußerst kraftvollen Vortrieb erzeugt. Eine wellenförmige Bewegung beginnt im möglichst hydrodynamisch ausgerichteten Oberkörper (vorgestreckte Arme, Hände miteinander verbunden, Kopf in einer Linie zwischen den Oberarmen) und pflanzt sich Richtung Hüfte fort (maximale Amplitude). Die Beine beugen sich kaum, um die Bewegung möglichst effizient und energieerhaltend in die Monoflosse zu transportieren. Selbst durch langsame oder kleine schwingende Bewegungen dieses Flossentyps können Taucher einen enormen Schub generieren. Dies schont Kraftreserven, was beispielsweise im Zustand des Luftanhaltens (z.B. beim Apnoetauchen) vorteilhaft ist.

Einsatzbereich: Vor allem beim Strecken- und Apnoetauchen.


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