Tauchgang

21.03.2017 von Ina Medick
scuba dive

Ein Tauchgang ist der Aufenthalt eines Tauchers unter Wasser. Dabei zählt nicht nur die Zeit unter Wasser, sondern auch die Vorbereitung darauf. Es gibt verschiedene Arten von Tauchgängen. Dazu zählen:

  • Standard-Tauchgang: Dieser beginnt mit dem Abtauchen ins Wasser. Manche Definitionen schlagen vor, dass dieser beginnt, wenn du deine Ausrüstung anlegst. Wenn du kurz auftauchst und nach weniger als 10 Minuten wieder abrauchst, gilt dein Tauchgang als unterbrochen. Die Zeit, die du danach unter Wasser verbringst, zählt nicht als neuer Tauchgang.
  • Wiederholungstauchgang: Tauchst du mehr als 10 Minuten nach deinem letzten Aufenthalt unter Wasser wieder ab und dein Gewebe ist noch nicht ganz entsättigt, gilt das als Wiederholungstauchgang. Darauf musst du dich besonders vorbereiten, denn dieser ist mit einem höheren Risiko verbunden. Generell ist die Nullzeit durch die Belastung des Gewebes mit Stickstoff verlängert.
  • Extrem-Tauchgänge: Dazu zählen unter anderem Apnoe-Tauchen, Bergseetauchen und Tauchen bei Nacht oder in Höhlen.

Welche Phasen hat ein Tauchgang?

  1. Beim Abtauchen befindest du dich in der sogenannten Kompressionsphase. Dein Körper muss sich erst an den höheren Umgebungsdruck anpassen. In dieser Phase ist das Risiko eines Barotraumas übrigens überdurchschnittlich hoch.
  2. Wenn du in deiner gewünschten Tauchtiefe angekommen bist, beginnt die sogenannte Isokompressionsphase. Hier ist der Umgebungsdruck gleichmäßig.
  3. Sobald du auftauchst, bist du in der sogenannten Dekompressionsphase. Dabei nimmt der Umgebungsdruck wieder ab und die in deinem Körper gelösten Gase müssen sich wieder abbauen. Hier musst du besonders vorsichtig sein und ggf. notwenige Dekompressionspausen machen, um das Risiko einer Dekompressionskrankheit zu senken. Auch in dieser Phase ist das Risiko für ein Barotrauma wieder erhöht.

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